Bauernhof bei Melle

Eine Anwohnerin meldete uns einen dringenden Notfall: Insgesamt elf Kitten – zusammen mit ihren Müttern und Vätern – lebten auf einem Hof, alle unkastriert.
Wir brachten Futter und Lebendfallen vorbei. Der Hofbesitzer zeigte leider kein Interesse an den Tieren, sodass wir die Katzen in Ruhe einfangen konnten.
Vier erwachsene Katzen konnten kastriert werden. Dank unserer regelmäßigen Futterlieferungen können die scheuen Tiere nun vor Ort bleiben und werden versorgt. Als wir sie fanden, waren sie stark abgemagert – sie hatten zuvor nur Essensreste bekommen. Da Katzen reine Fleischfresser sind, konnten sie vieles, etwa Kartoffeln, gar nicht verwerten.
Von den elf Kitten konnten wir leider nur sechs einfangen. Die übrigen fünf sind teilweise bei Erntearbeiten verunglückt oder vor Schwäche im Verborgenen gestorben.
Die geretteten Kätzchen waren in sehr schlechtem Zustand, litten unter starkem Schnupfen und Giardien. Trotz sofortiger tierärztlicher Versorgung konnte eines der Kitten nicht mehr gerettet werden.
Die fünf Kätzchen wurden auf Pflegestellen gesundgepflegt und vermittelt – auf sie wartet ein glückliches Katzenleben mit ihren neuen Familien.

Industiegebiet Gütersloh

Im Mai meldete sich eine Anwohnerin bei uns, weil sich in ihrer Umgebung mehrere scheue Katzen angesiedelt hatten – zwei davon mit insgesamt sieben Kitten.
Wir brachten Fallen vorbei und erklärten genau, wie das Einfangen behutsam ablaufen sollte.
Bei Mutterkatzen mit Jungtieren warten wir stets, bis die Kitten etwa sechs Wochen alt sind und selbstständig fressen können. Die Mütter fangen wir immer zuletzt – denn Kitten ohne ihre Mutter wären leichte Beute für Marder, Füchse, Ratten oder Raubvögel.

Drei erwachsene Kater und zwei Katzen konnten wir kastrieren und chippen lassen. Die Anwohnerin zeigte großes Verantwortungsbewusstsein und erklärte sich bereit, die Tiere weiterhin zu füttern.
Die sieben Kitten kamen auf zwei unserer Pflegestellen, wurden dort medizinisch versorgt und liebevoll aufgepäppelt.
Inzwischen haben sie – mit unserer Hilfe – alle ein schönes, sicheres Zuhause gefunden.

Safaripark

Durch eine Erbschaft haben wir die Verantwortung für rund zehn Katzen im Safari Park in Schloss Holte-Stukenbrock übernommen.
Eine ältere Dame hatte die scheuen Tiere dort über viele Jahre liebevoll versorgt – wir unterstützten sie dabei regelmäßig mit Futterspenden.
Als sie krank wurde, konnten die Katzen nicht länger vor Ort bleiben. Also haben wir die Aufgabe übernommen, sie einzufangen und in Sicherheit zu bringen.
Im Februar und März 2025 waren wir fast täglich im Park, stellten Futterstellen und Lebendfallen auf, versorgten die Tiere und holten sie behutsam dort ab.
Vier Katzen waren leider in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand und mussten erlöst werden.
Drei weitere konnten wir kastrieren und auf Pflegestellen unterbringen – sie haben nun die Chance auf ein neues, geschütztes Leben.
Auf dem Bild zeigt sich Kater Smitty glücklich in seinem neuen Zuhause!

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